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Dienstag, 25. September 2007
Tag 5_Goðafoss-Egilsstaðir
Frisch gestärkt nach einer Nacht mit sehr angenehmen, vom Wasserfall-Rauschen untermahlten Träumen gings, nach kurzem Blick auf den Wasserfall bei Tag, auf nach Húsavik. Von dem Städtchen haben uns alle vorgeschwärmt und es ist auch wirklich sehr hübsch, direkt am Fjord gelegen mit schneebedeckten Bergen darüber. Berühmt ist Húsavik jedoch hauptsächlich als der Ort Islands, von dem aus man am besten Wale beobachten kann. Sieht man auch sehr gut an dem riesigen Touristenempfangsbereich, der über dem Hafen thront und den sechs Schiffen, die den halben Hafen dahinten einnehmen. Eines lief gerade wieder in den Hafen ein - und transportierte unsere Touri-Verfolger-Truppe mit dem gelben Bus zu den Walen und zurück. Garniert wird das ganze mit einem Walmuseum und einem wunderbar fischigen Geruch, der von den Fischfabriken direkt nebenan herüberweht. Zwei Kuriositäten gibts auch noch: in der Kirche des Ortes gibts hat man sich was ausgedacht, um Gläubige zu gewinnen; mit beheizten Bänken nämlich. Das zieht die Leute im Winter bestimmt in Scharen - vielleicht gibts ja auch noch einen Kaffee dazu? Wem da zu kuschelig ist, dem sei das Penismuseum empfohlen, begonnen mit dem besten Stück eines wals wartet der Besitzer noch auf ein menschliches Exemplar. Man sollte ihm Gunter von Hagens Telefonnummer geben ;-) Da uns die Touris aber schon auf den Fersen waren, haben wir uns schleunigst auf die Socken gemacht zum Mývatn.
Dienstag, 21. August 2007
Menningarnótt
Am 18. August war Menningarnótt, Kulturnacht oder auch Geburtstag der Stadt Reykjavík. Ueber die ganze Stadt verteilt sind Konzerte, Vorfuehrungen etc. (so aehnlich wie ein deutsches Stadtfest, nur das viele Aktivitaeten innerhalb der Laeden stattfinden). Der Tag begann mit dem Marathon um neun, aber da mussten wir erst noch unseren Rausch vom abend vorher loswerden, so dass wir den verpasst haben. Wir sind also erst so um drei gestartet und langsam durch die Stadt zur Miklatún gezogen, wo im Park vorm Kunstmuseum ein grosses Konzert stattfand. Was aber irgendwie a bisserl schlecht organisiert war, weil sich alle Hungrigen im Museumscafe gestaut haben, anstatt einen Bierwagen oder ne Bratwurstbude aufzustellen. Naja, dafuer gabs anschliessend zuhause vom balkom hamborgarar! und anschliessend wieder in die Stadt, die immer noch gerammelt voll war - so ein Drittel der islaendischen Bevoelkerung. Um 23:00 war in der Bucht ein grosses Feuerwerk, wo die Islaender von zwei Schiffen aus alles in die Luft geballert haben, selbst die Strassenlaternen (die ansonsten in einigen Strassenzuegen wieder den ganzen Tag laufen) wurden stimmungsecht abgeschaltet, und die Segelschiffe aus dem nahen Yachthafen haben das ganze mit roten Lichterketten untermalt - schoen kitschig, gelle. Und danach war im Nasa noch GusGus-Konzert...
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Einweihungsparty Maik und Steffie
Nachdem Maik und Steffie uns ja Ende Juli verlassen haben (und wir das leer stehende Zimmer zum Wohnzimmer umfunktioniert haben), war am letzten Freitag Einweihungsparty angesagt. Die beiden wohnen jetzt im Tiefparterre auf der anderen Seite vom Tjörnin, haben aber Aussensitzplaetze im Osten und im Westen, und - zumindest im August - war die Wohnung auch schoen lichtdurchflutet; die Möbel sind ein bisschen exentrisch (und teilweise auch kitschig), da die Vermieterin "Kuenstlerin" ist und die Wohnung möbliert vermietet hat.
Jedenfalls war es eine sehr angenehme Party und der Kuechenfussboden eignet sich auch gut zum Tanzen, da er so schoen "slippy" ist. Im ubrigen haben wir die ersten Nordlichter gesehen. Im Moment sind das aber noch kleine gruene Flecken am Himmel, doch mit zunehmendem Ende des Sommers werden sie sich irgendwann wohl als grosses Leuchten ueber den Himmel ausbreiten.
P.S. Wir haben unsere rote Ikea-Tasche vergessen (, in der das Bier und die Flasche Wein war; in Island bringt man aufgrund der exorbitanten Preise (Flasche Wein faengt bei irgendwas um 15,- Euro an) seinen Alkohol naemlich selbst auf Partys mit)
Jedenfalls war es eine sehr angenehme Party und der Kuechenfussboden eignet sich auch gut zum Tanzen, da er so schoen "slippy" ist. Im ubrigen haben wir die ersten Nordlichter gesehen. Im Moment sind das aber noch kleine gruene Flecken am Himmel, doch mit zunehmendem Ende des Sommers werden sie sich irgendwann wohl als grosses Leuchten ueber den Himmel ausbreiten.
P.S. Wir haben unsere rote Ikea-Tasche vergessen (, in der das Bier und die Flasche Wein war; in Island bringt man aufgrund der exorbitanten Preise (Flasche Wein faengt bei irgendwas um 15,- Euro an) seinen Alkohol naemlich selbst auf Partys mit)
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Turmoil
Seit einer Woche liegt unten im alten Hafen neben der Baustelle fuer die neue Konzerthalle von Henning Larsen mit Olafur Eliasson eine Superyacht von den Cayman-Islands. Der Lack ist auf Hochglanz poliert - nicht so stumpf wie bei den alten Zollschiffen - so dass sich die Wellen und Reykjavík spiegeln, und auf dem Achterdeck steht ein verpackter Helikopter...
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| turmoil |
Icelandic Design
Im Listasafn Reykjavíkur findet gerade eine Ausstellung ueber islaendisches Design statt, Magma/Kvika. Das Museum liegt in einem Park an der Miklatún, in dem auch ein Konzert zur Meningarnott stattfand, am Rande der Altstadt hinter der Hallgrímskírkja. Es sind einige spannende Exponate zu sehen wie die Bombenvase von Hlynur Vagn Atlasson, ein Modell von Arkis, der nach eigenen Angaben grössten Architekturfirma Islands, von deren Mitarbeitern wir auch eine auf Maik und Steffies Einweihungsparty getroffen haben, ein Garderoben- oder Badstaender von Katrín Ólína, den es bei Swedese auch als 3d-Modell gibt, oder den gestrickten Stuhl aus reiner Islandwolle...
Wir haben uns uebrigens auch um islaendischen Design versucht und Hanteln fuer den Eigenbedarf gebaut - aus feinstem schwarzen Lavasand und Plasteflaschen.
P.S. im Museumscafe arbeitet uebrigens eine huebsche nordische Schoenheit...
Wir haben uns uebrigens auch um islaendischen Design versucht und Hanteln fuer den Eigenbedarf gebaut - aus feinstem schwarzen Lavasand und Plasteflaschen.
P.S. im Museumscafe arbeitet uebrigens eine huebsche nordische Schoenheit...
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